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1. Oktober 2020

Gastronomie in der kalten Jahreszeit fördern

Durch die Aussetzung der Gestaltungsrichtlinie hat die Gastronomie in der Bad Salzufler Innenstadt bereits jetzt die Möglichkeit, ihre Außengastronomie mit Zelten oder Pavillons wettergeschützt zu gestalten. „Zur Unterstützung und zum Erhalt der lebendigen Gastronomie-Szene in Bad Salzuflen wollen wir diese Maßnahme bis zum 31. März nächsten Jahres verlängern“, erklärt CDU-Ratsmitglied Christian M. Meinardus. Kosten für die Nutzung der Flächen sollen den Betrieben dabei nach dem Willen der CDU-Fraktion ebenfalls nicht entstehen. „Plätze im Außenbereich sind wichtig für die Gastronomie – viele Menschen möchten sie auch in der kälteren Jahreszeit nutzen. Damit die Betriebe Planungssicherheit haben, wollen wir die Erlaubnis für Zelte oder mobile Überdachungen bis in das nächste Jahr verlängern.“

Bereits im Mai hatte der Rat auf Antrag der CDU-Ratsfraktion beschlossen, die Regelungen der Gestaltungsrichtlinie bis Ende des Jahres auszusetzen. „Während der Sommermonate war deutlich erkennbar, dass die Gäste und Besucher Sitzmöglichkeiten im Außenbereich nicht nur wegen des guten Wetters bevorzugt haben“, so Meinardus. „Um diese Möglichkeiten deshalb auch für die kalte Jahreszeit zu schaffen, werden viele Betriebe nun auf Zelte oder Überdachungen setzen.“ Der Antrag der CDU-Fraktion soll, sofern der Rat dem zustimmt, den wettergeschützten Genuss im Außenbereich bis direkt vor Ostern ermöglichen. Und auch wenn Heizpilze nach den normalen Regelungen der Gestaltungsrichtlinie nach wie vor nicht verboten sind, setzt die CDU-Fraktion dabei auf die eigenen Überlegungen der Gastronomen: „Die Frage der Wirtschaftlichkeit muss jeder Betreiber für sich selbst beantworten – im Zweifel gibt es auch andere Lösungen und wenn wir einen milden Winter bekommen sollten, tun es vielleicht auch eher eine Decke und ein Windschutz als unbedingt der Heizpilz.“

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