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12. Juni 2020

Zukunft für die Festhalle als Zentrum für Sport und Gesundheit in Schötmar

Die CDU-Ratsfraktion will Bewegung in ein seit langem ruhendes Thema in Schötmar bringen: Die TG Schötmar von 1863 e.V. hatte bereits im Februar gegenüber der Stadt schriftlich ihr Interesse bekundet, das leerstehende Gebäude an der Uferstraße erwerben zu wollen – auf irgendeine Reaktion auf dem Rathaus warten die Sportlerinnen und Sportler aber bislang vergebens. „Total unverständlich“, findet das nicht nur CDU-Bürgermeisterkandidat Dirk Tolkemitt. „Hier will ein Verein eigenständig etwas für den Ortsteil entwickeln und erhält noch nicht mal eine Antwort.“ Beim gemeinsamen Ortstermin mit den Verantwortlichen des Vereins wurde deutlich, wie weit die Überlegungen schon fortgeschritten sind: „Wir können uns gut vorstellen, die ursprüngliche Turnhalle innerhalb der bestehenden Fassade neu zu bauen“, erklärt TG-Vorstand Detlev Siewert. Die Nutzung wäre dabei nicht nur exklusiv für die rund 1.500 Mitglieder des Vereins, „wir denken auch an Ausstellungen und Veranstaltungen, die hier früher stattgefunden haben und die die neuen Räumlichkeiten auch wieder mit Leben erfüllen könnten.“

Im Anschluss an den Termin an der 1929 eröffneten Halle hat die CDU-Ratsfraktion deshalb einen Antrag auf den Weg gebracht, mit der die Verwaltung aufgefordert wird, zu handeln. Konkret beantragen die Christdemokraten, dass der Bürgermeister einen Kaufpreis ermitteln und nennen soll sowie zu prüfen, ob die Restfläche des ehemaligen Sportplatzes hinter dem Jugendzentrum @on ebenfalls mit veräußert werden könnte. „Dort parallel geprüft werden, ob an dieser Stelle ein Zugang für die Kanu-Abteilung der TG möglich wäre“, erklärt Michael Richter, Schötmaraner Ratsmitglied und Ortsausschussvorsitzender.

Für die CDU-Ratsfraktion und Bürgermeisterkandidat Dirk Tolkemitt sei nicht ersichtlich, warum bislang keine Bewegung in der Angelegenheit an den Tag gelegt wurde. „Es liegt doch selbst im Rahmen des Masterplans für Schötmar im Interesse aller Beteiligten, dass sich Private mit Ideen, konkreten Projekten und eigenen Mitteln einbringen“, findet Tolkemitt. Insofern sei eine Entwicklung an der Uferstraße für den Fortgang des Masterplans nicht schädlich – „im Gegenteil. Hier entsteht vielleicht genau die Initialzündung, die dieser Prozess braucht.“ Auch die Ausrede „Corona“ zieht nach Ansicht von Richter in diesem Fall nicht: „Wenn der Bürgermeister schon nicht dem Krisenstab vorsitzt, dann hätte er die vergangenen Wochen und Monate wenigstens an anderer Stelle zum Wohle der Stadt nutzen können.“

2 Comments on “Zukunft für die Festhalle als Zentrum für Sport und Gesundheit in Schötmar

Gina Rogge
13. Juni 2020 um 11:52

Das fände ich echt super…..
Vielleicht könnte dann das Gospelhouse Bad Salzuflen, es für einige Events , nutzen.
Haltet uns bitte auf dem Laufenden.

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Abdreas Schröder
22. Juni 2020 um 13:52

Guten Tag,
sobald sich etwas tut oder rührt, bitte umgehend melden, es besteht großes Interesse.

Ein schönes ‚Interview‘, das scheinbar kaum bekannt ist:
Dornröschenschlaf soll ein Ende haben – Festhalle Schötmar
https://www.schoetmar-zukunft-gestalten.de/festhalle

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