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1. August 2018

Bega-Bad-Schließung: Katastrophe mit Ansage

Die vorübergehende Komplett-Schließung des Bega-Bades und die weitere Einschränkung der Öffnungszeiten ausgerechnet im Hochsommer stoßen bei der CDU-Fraktion auf Unverständnis: „Wir hatten zuletzt im Sportausschuss im Mai deutlich bei der Verwaltung angemahnt, dass sich so eine Situation nicht wiederholen dürfe“, erklärt CDU-Fraktionsvorsitzender Volker Heuwinkel. Die personelle Schieflage sei nunmehr seit mehreren Jahren bekannt und trotzdem sei offensichtlich von der Verwaltung nichts unternommen worden. „Dabei haben wir eine ganze Reihe von Vorschlägen gemacht, die aufgenommen werden sollten“, berichtet auch der Sprecher der CDU-Fraktion im Sportausschuss, Sebastian Hokamp.

In Gesprächen mit Vereinen, Nachbarkommunen und dem VitaSol sollten Lösungen gefunden werden, die zuverlässige Öffnungszeiten im Bega-Bad ermöglichen. „Es ist ein Unding, das einzige Freibad der Stadt – ausgerechnet noch in diesem Jahrhundertsommer – dermaßen vor die Wand zu fahren“, so Hokamp. „Wir werden deutlich beim Bürgermeister nachfragen, wer warum hier im Tiefschlaf gelegen hat.“ Auch in den sozialen Medien hatten sich viele Bürgerinnen und Bürger verärgert gezeigt über die jetzige Entwicklung: „Zu Recht – umso unverständlicher ist es, dass man hier wieder sehenden Auges eine solche Katastrophe zugelassen hat.“ Neben dem wirtschaftlichen Schaden sei auch der Image-Schaden für das Freibad und die Stadt enorm: „Man lacht uns doch aus.“

Immerhin haben die schlechten Nachrichten aus dem Bega-Bad auch etwas Gutes: „Die vielen kleineren Freibäder in unseren Nachbarkommunen, die größtenteils von Ehrenamtlichen geführt oder unterstützt werden, werden sich über steigende Besucherzahlen aus Bad Salzuflen freuen und mit den zusätzlichen Einnahmen ihren Betrieb sichern.“

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