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20. Juli 2020

CDU fordert schnellstmögliche Sonntagsöffnung

„Wir wollen schnell handeln, um dem Handel zu helfen“, so formuliert Ratsmitglied Christian M. Meinardus das Ziel des CDU-Antrages zur Sonntagsöffnung. Hintergrund ist ein Erlass des Landes NRW, der die bisherige Bindung von verkaufsoffenen Sonntagen an Veranstaltungen gekippt hat. Mit dem Verbot von größeren Veranstaltungen bis zum 31. Oktober fehlt nunmehr der Sachgrund, mit dem bisher bis zu acht verkaufsoffene Sonntage in Bad Salzuflen und Schötmar möglich waren. „Die Umsetzung des Landeserlasses in eine städtische Verordnung muss jetzt zügig geschehen – und darf nicht bis zur nächsten regulären Ratssitzung im September liegen bleiben“, fordert Meinardus. Deshalb hat die CDU-Ratsfraktion auch eine Sondersitzung des Rates ins Spiel gebracht, auf der eine entsprechende ordnungsbehördliche Verordnung beschlossen werden könne.

„Der Handel hat während des Lockdowns nachhaltige Umsatzverluste erlitten. Um diese kompensieren zu können, werden zusätzliche Öffnungstage gebraucht – vor allem jene, zu denen auch Menschen in der Stadt sind“, sagt das Mitglied im Fachbeirat Stadtmarketing mit Blick auf den Tagestourismus. „Denn auch im Übernachtungsgewerbe, einem der großen Frequenzbringer unserer Innenstadt, sind wir noch weit von den alten Gästezahlen entfernt. Und das schadet dem inhabergeführten Facheinzelhandel, der für unsere Innenstadt so wertvoll ist.“ Der Fachbeirat Stadtmarketing hat ebenfalls eine entsprechende Empfehlung an den Bürgermeister und den Rat auf den Weg gebracht.

In Absprache mit den Vertretern des Einzelhandels könnte der erste verkaufsoffene Sonntag in Salzuflen bereits Ende August stattfinden, zwei weitere im September und einer im Oktober. Mit Blick auf Schötmar sieht Christian M. Meinardus auch hier großes Potential: „Der kreative Ansatz mit dem Schötmaraner Marktbiergarten sorgt für mehr und neue Besucher in der Begastraße – deshalb bin ich mir sicher, dass auch der Schötmaraner Einzelhandel die Chancen des Landeserlasses gerne schnell nutzen will. Wir als CDU-Ratsfraktion unterstützen das, weil uns das Leben, die Vielfalt und die Qualität in unseren beiden Kernen besonders wichtig sind.“

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