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21. Dezember 2016

Schüler des Rudolph-Brandes-Gymnasiums (RBG) informieren sich über den Arbeitsalltag von lokalen Ratsmitgliedern

„Wollten Sie schon als Kind Ratsmitglied werden?“, „Ist die Arbeit als Ratsmitglied anstrengend?“, „Was war Ihr größter Erfolg?“ – Diese und weitere Fragen stellten Schülerinnen und Schüler der Klasse 5a des Rudolph-Brandes-Gymnasiums Ratsmitgliedern unterschiedlicher Fraktionen des Stadtrates sowie dem Bürgermeister Ronald Thomas letzte Woche im Politikunterricht. Anlass dafür ist die Teilnahme der Fünftklässler am bundesweiten Schülerwettbewerb zur politischen Bildung, der unter dem Motto „Lokalpolitiker bei der Arbeit“ auch die Durchführung und Auswertung von Interviews mit Lokalpolitikern umfasst.

„Ein Schwerpunkt der politischen Bildung am RBG ist es, den Schülern die Beziehung zwischen Politik und der eigenen Lebenswelt aufzuzeigen. Die Schüler erkennen dadurch, dass politische Entscheidungen nicht nur in Berlin getroffen werden, sondern dass es Möglichkeiten zur politischen Mitgestaltung auch auf lokaler Ebene gibt, zum Beispiel als Mitglied im Stadtrat“, erläutert Julia Wacker-Nentwig, Politiklehrerin am RBG. So erfuhren die Schüler, dass die Arbeit eines Ratsmitglieds – anders als beim Bürgermeister – ehrenamtlich geleistet wird, dass Diskussionen im Rat auch mal zwei Stunden dauern können und dass die Arbeit im Rat nie langweilig wird.

Am wichtigsten sei es aber laut der befragten Ratsmitglieder, miteinander zu sprechen und zusammenzuarbeiten, auch wenn man nicht immer einer Meinung ist, damit gute Ergebnisse erzielt werden können. Eine Erfahrung, die sicher auch schon der ein oder andere Schüler machen konnte.

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