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13. Oktober 2016

Arbeitskreis Friedhöfe bereist „Sorgenkinder“ – CDU-Fraktion: Angehörige brauchen Sicherheit

Friedhöfe sind besondere Orte: Zum Trauern und Trost finden, zur inneren Einkehr aber auch zur Begegnung mit anderen Menschen, mit denen man gemeinsam Hoffnung schöpft und neuen Mut gewinnen kann. Diese Gedanken bewegen die Mitglieder der CDU-Ratsfraktion bei den Diskussionen und Gesprächen zum Arbeitskreis „Friedhöfe“. Der Arbeitskreis hat jetzt bei einer Bereisung die Friedhöfe besucht, die nach dem Gutachten von ProMendos als künftig auslaufend vorgeschlagen werden. „Oberstes Gebot ist für uns, dass es keine plötzliche Schließung von Friedhöfen geben darf“, fasst Ekkehard Schlicht, CDU-Vertreter im Arbeitskreis, zusammen: „Alle Angehörigen müssen die Sicherheit haben, dass ihre vertrauten Erinnerungsorte auch erhalten bleiben.“

Nach der Besichtigung der Friedhöfe an der Rudolph-Brandes-Allee, in Hölsen und in Wüsten im September standen nun die Friedhöfe in Ahmsen, Lockhausen und Wülfer auf der Tagesordnung. Alle sechs werden im Gutachten als „unwirtschaftlich“ bezeichnet – die Kosten für Beerdigungen steigen seit Jahren. Die CDU setzt sich dafür ein, in Zeiten sich verändernder Bestattungs- und Erinnerungsrituale, die Kostenexplosion auf den städtischen Friedhöfen zu stoppen. „Der Arbeitskreis, der auf unseren Antrag hin eingerichtet wurde, hat in der Vergangenheit schon erste Erfolg verzeichnet. Einige organisatorische Verbesserungsvorschläge des Gutachtens wurden in die Praxis übernommen und haben zu kleineren Einsparungen geführt“, so Schlicht.

„Für uns als CDU steht im Mittelpunkt, dass jeder auch künftig in seinem Ortsteil die letzte Ruhe finden können soll“, erläutert Ekkehard Schlicht die Meinung der Ratsfraktion. „Wenn ein Friedhof nicht mehr genutzt werden sollte, dann geht das erst nach Ende der Belegungszeiten, so dass wir auch hier von einem Zeithorizont von mehr als 30 Jahren reden. Die Stilllegung eines Friedhofes – wenn sie in Erwägung gezogen werden sollte – ist keine Sache von Jahren, sondern von Jahrzehnten. Deshalb ist es für uns umso wichtiger, dass wir uns intensiv und sorgfältig austauschen und diskutieren.“ Der Arbeitskreis trifft sich deswegen am 27. Oktober erneut, dann sollen als Ergebnisse der Friedhofsbereisungen konkrete Vorschläge zur Kostenreduzierung als Empfehlung an den zuständigen Ausschuss für Klima und Umwelt formuliert werden.

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