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6. Juli 2016

Der CDU-Stadtverband diskutiert mit Bürgern im Salzufler Kurpark

Zu einer Informations-Veranstaltung mit dem Titel „Wirtschaft und Touristik“ hat der CDU-Stadtverband an die Konzertmuschel im Kurpark geladen.

CDU-Kreisvorsitzende Kerstin Vieregge, die Stadtverbandsvorsitzende und Landtagskandidatin Heike Görder, Volker Heuwinkel als Aufsichtsratsvorsitzender des Staatsbades und Bert Kaufmann, Vorsitzender des Ortsausschusses der Kernstadt, standen den Gästen Rede und Antwort.

„Der Tourismus- und Gesundheitsstand Ort Bad Salzuflen ist ein wichtiger Wirtschaftsfaktor für die Region“, hob Heike Görder hervor. Von den rund 1,6 Millionen Übernachtungen pro Jahr in Lippe fallen fast 800.000 auf Bad Salzuflen. Dazu kommen noch ca. 2,2 Mio Tagestouristen. Sie wies auch auf die weit mehr als 1000 Arbeitsplätze hin, die damit verbunden sind.

„Der Kurpark mit den Anlagen und Einrichtungen, sowie die bereits neugestaltete Fußgängerzone und der nun im Umbau befindliche Salzhof, das ist unsere gute Stube und da kommen unsere Gäste gerne zu Besuch. Viele von den weit über 1.000 Beschäftigten wohnen in den Ortsteilen, somit ist es zwar manchmal ärgerlich, aber durchaus verständlich, daß hier ein besonderes Augenmerk auf Ausstattung und Optik gelegt werden muss“, geht Heike Görder auf den Vergleich der Investitionen im Stadtkern und den Ortsteilen ein. In diesem Zusammenhang gab Volker Heuwinkel einen Ausblick auf Kurparkumgestaltung und Wandelhallen-Sanierung.

Bert Kaufmann sprach über das Ziel, unter die Top-Fünf der deutschen Kurorte zu kommen und die Einbeziehung der Anregungen und Wünsche von Bürgern in die Planungen und Beratungen.

„Für Tagestouristen gibt es ganz klar zu wenig Toiletten in der Innenstadt“, brachte es ein Salzufler in der Diskussion auf den Punkt. Ein Zuhörer äußerte zudem den Wunsch nach einem Café im Kurpark. In der Wandelhalle sei im Zuge der Sanierung auch eine Gastronomie vorgesehen“, so Heuwinkel „und die Problematik der öffentlichen Toiletten kurz vor einer Lösung“, ergänzte Kaufmann.

All diese Sanierungs- und Modernisierungsarbeiten sind jedoch nicht von der Stadt Bad Salzuflen alleine zu stemmen, so berichtete Kerstin Vieregge, Vorsitzende der Fachausschuss für Wirtschaft und Tourismus beim Kreis Lippe, über die Bedeutung des Gesundheitstourismus für die gesamte Region und die Fördermaßnahmen durch Land und Bund, die meist durch die Region OWL oder den Kreis mit koordiniert werden.

Abschließend, so waren sich alle Redner einig, soll dieses Veranstaltungsformat zukünftig regelmäßig stattfinden, insbesondere auch um in der schwierigen Phase des Kurparkumbaus mit allen Betroffenen in Dialog zu bleiben.

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