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27. Mai 2016

Licht ins Dunkel bringen

Mit „Licht an“ hat auch die CDU-Bad Salzuflen bereits 2006 gefordert, dass die Salzufler Straßen auch nachts beleuchtet bleiben. Leider ohne Erfolg. Nun ist das Licht auch ein Thema der anderen Parteien im Salzufler Rat geworden. Das lässt hoffen, dass Rat und Verwaltung die Salzufler Bürger nun nicht länger im Dunkel stehen lässt. Die Nachbarn aus Herford sind auf die berechtigten Forderungen der Bürger eingegangen, dort wird ab Oktober das Licht nicht mehr nachts abgeschaltet. In Bad Salzuflen, so wie in vielen anderen Städten, sind die meisten Beleuchtungskörper mittlerweile auf LED umgerüstet, sodass hier der Energieverbrauch doch massiv gesunken sein sollte. Also, Licht an!

Die Sicherheit muss uns das Wert sein. Steigende Einbruchzahlen lt. LZ vom 24.05.16, dunkle Straßenzüge, immer weniger Polizei in Uniform und dann noch die leidliche Situation an der alten Raststätte A2 in Herford machen deutlich, dass hier ein dringender Handlungsbedarf besteht.

„Diese Faktoren zusammen sind ja geradezu eine Einladung in unsere Häuser einzusteigen und sich an unserem Eigentum zu bedienen.“ So die Bad Salzufler CDU-Vorsitzende Heike Görder und der Herforder Vorsitzende Klaus Oehler. „Wir müssen schnellstmöglich handeln. In Düsseldorf fordern wir seit Jahren mehr Stellen im Polizeibereich für Lippe und andere ländliche Bereiche. Die Schließung der Zufahrt zu den beiden Autobahnparkplätzen der ehemaligen Raststätten wird immer wieder versprochen, Schranken sind installiert aber stets geöffnet und Barken liegen neben den Auffahrten. Hier ist die beste Fluchtmöglichkeit für Langfinger, die in unseren Wohnsiedlungen ihr Unwesen getrieben haben.“ Görder und Oehler, die gemeinsam mit dem Vorsitzenden der Senioren Union Ulrich Mayrhofer vor Ort auf dem Parkplatz war, um sich einen Eindruck zu machen, war erstaunt und gleichzeitig entsetzt, wie viele Fahrzeuge diese, nur für Betriebsfahrzeuge erlaubten Wege, nutzen. Schranken an den Parkplätzen machen Sinn, wenn sie geschlossen sind, Absperrungen am Gröchteweg – Stadtholzstraße wären noch effektivere. Warum so lange zögern – auch für Rettungsfahrzeuge gibt es Lösungen! „Ich bin der festen Überzeugung, dass hier so mancher Spitzbube das Weite sucht. Die Sicherheit unserer Bevölkerung und das Sicherheitsgefühl, könnten erheblich verbessert werden, wenn an diesen beiden kleinen Stellschrauben, Beleuchtung in unseren Straßen und Sperrung der Auffahrt zur A2 vom Waldfrieden aus, endlich unseren Forderungen entsprechend gedreht würde,“ waren sich Heike Görder und Klaus Oehler einig.

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