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13. April 2016

Senioren Union Kurpark- und Stadtentwicklung

Thema:  Kurpark- u. Stadtentwickelung

 

Der Vorsitzende, Herr Mayrhofer begrüßt die sehr zahlreich erschienen Gäste u. Mitglieder. Herr Mayrhofer bittet um Verständnis, dass es durch einige nicht im Vorfeld angemeldete etwas eng geworden sei. Bei dem Ober sei nur das zu bezahlen, was verzehrt oder getrunken worden sei.

Weiter begrüßt Herr Mayrhofer, die CDU-Kreisvorsitzende, Frau Kerstin Vieregge, die neue CDU-Stadtverbandsvorsitzende, Frau Heike Görder, den 1. Beigeordneten der Stadt, Herrn Rolf Oberweis, sowie den Aufsichtsratsvorsitzenden vom Staats-bad Bad Salzuflen und CDU Fraktionsvorsitzenden, Herrn Volker Heuwinkel.

Mit wenigen Worten stellte sich Frau Vieregge vor.

  • Frau Vieregge lobt die vielfältigen Aktivitäten der Senioren Union Bad Salzuflen
  • Die Einbruchszahlen seien im letzten Jahr in Lippe um 43 % gestiegen. Lippe möchte mehr Polizei. Lippe gehöre zu den 4 Kreisen in NRW, wo weniger passiere, daher würden nicht so viele Beamte zugeteilt.
  • 2017 seien Bund- u. Landtagswahlen. Die CDU würde dann hoffentlich wieder die Landesregierung übernehmen.
  • Kreis: Leider habe Friedel Heuwinkel die Landratswahl verloren. Der neue Landrat sei von einer anderen Firma. Er habe sich bis heute z. B. noch nicht bei der Handwerkerschaft und der IHK vorgestellt.
  • Für das Klinikum Lippe seien 130 Millionen EUR für Investitionen bereitgestellt. Der neue Landrat müsse ständig angeschoben werde, damit er hier etwas bewege.
  • Weiter spricht Frau Vieregge lippische Verkehrsbetriebe an. Eine Kombination der Verkehrsbetriebe zwischen Bahn, Busse, Taxen solle eingerichtet werden.

Weiter gibt Frau Görder ein kurzes Statement. Als neue Stadtverbandsvorsitzende sei sie Vorsitzende aller Ortsteile. Die Kernstadt Bad Salzuflen sei das Wohnzimmer der Großgemeinde. Weiter verspricht Frau Görder Kontakt zu den Vereinigungen aufnehmen und halten. Frau Görder spricht auch die Sicherheitspolitik in NRW an, da in unserer Stadt die Zahl der Einbrüche und die Kriminalität zunehmen.

Herr Oberweis möchte 4 Dinge vorstellen. Das sind die Wandelhalle, der Kurpark, der Salzhof sowie der alte Marktplatz.

  • Der Entwurf Kurpark mit Wandelhalle sei am 15. März 2016 von den zuständigen Ausschüssen beschloss worden. Die Horstmann-Allee würde künftig entfallen.
  • Der Trakt zwischen Konzerthalle und Wandelhalle würde derzeit abgebrochen. Dort hin würde der Kurparkeingang von der Lietholzstraße verlegt. Zu dem Kurparkprojekt habe es eine Bürgeranhörung gegeben. Dazu seien viele Vorschläge eingegangen. Die Planung sei zunächst ohne einen Aufzug von der Lietholzstraße gewesen. Eine Rampe sollte den Aufzug ersetzen. Jetzt komme ein gläserner Aufzug im öffentlichen Bereich neben die Wandelhalle. Die Wandelhalle sei dann über den öffentlichen Bereich zu erreichen. Auf eine Rampe werde verzichtet. Der obere Weg, von der Lietholzstraße zur Kurverwaltung und Parkstraße werde erneuert und bleibe bestehen. Dieser Planung haben alle zuständigen Ausschüsse zugestimmt, so Herr Oberweis.
  • Die Wandelhalle würde in diesem Jahr saniert. Im kommenden Jahr 2017 werde der Kurpark in 2 Abschnitten um-gebaut. Teil 1 sei die Seite der Wandelhalle und Teil 2 die Seite vom Kurhaus bis zum Kurparksee mit Kneipanlage.
  • Im Park entstehe im Bereich vor der Konzerthalle ein Sole- und Ruhebereich. Im hinteren Teil um den kleinen See, der Kneippbereich. Auf der Seite vom Kurhaus zum Kurparksee der Rhododendrongarten.
  • Bezüglich des Kurhauses habe die Stadt einen Prozess verloren. Aus Lärmschutzgründen müssen nun Veranstaltungen vor 22.00 Uhr enden. Laute Veranstaltungen können wegen der Gesetzeslage nie mehr dort stattfinden. Man will das Kurhaus nach der Sanierung mit Kongressen, Ausstellungen, Seminaren und einem Gesundheitszentrum aktivieren. Doch sei ein Investor wieder abgesprungen.
  • Die Gesamtkosten betragen hier 4 Millionen EUR. 80 % Zuschüsse kommen vom Bund und Land.
  • Alle Wege werden mit neu, 3,50 m breit mit gutem Belag gebaut, damit Gehbehinderte, Rollstuhlfahrer und auch Personen mit Rollatoren die Wege problemlos nutzen könnten, so Herr Oberweis.
    • Der Kurpark bekomme 3 Eingänge. Hinter der Konzerthalle werde der Zugang aufgewertet, der Haupteingang sowie der Eingang am Kurparksee.
    • Wandelhalle: Die Wandelhalle werde komplett saniert. Im Dach befänden sich gefährliche Stoffe (Asbest). Mit der Sanierung werde ab Mai, Anfang Juni begonnen und müsse bis zum Mai 2017 abgeschlossen sein.
    • Der Kurpark werde in 2 Bereichen vom jetzigen Eingang bis zum Landschaftsgarten See im Taktverfahren saniert. Es werde im Wechsel gebaut. Die Gebäude seien im Besitz der Stadt, die Gartenanlagen im Besitz des Bades.
    • Das Bädermuseum komme in Teilen in die Wandelhalle. Die Sanierung der Wandelhalle koste 3,8 Millionen, zu diesem Betrag gäbe es 50 % Zuschüsse. Ob die Wandelhalle nach der Fertigstellung für jedermann oder nur für die zahlenden Personen geöffnet wird oder nicht, entscheidet sich nach dem Abschluss der Arbeiten.
  • Salzhof: Zum Innenstadtprogramm erläutert Herr Oberweis, gebe es 80 % Zuschüsse. Das Bauvorhaben Langestraße, Schliepsteiner Tor, Parkstraße, Steege, Am Markt, Osterstraße bis zur Grabenstraße müsste bis Mitte 2018 fertiggestellt sein. Nach 2017 werde der „Rote Platz“ dichtgemacht und erneuert inclusive der Bleichstraße
  • Weiter erläutert Herr Oberweis den Umbau der Salze in Höhe des Salzhofes. Der Umbau werde behinderten-gerecht und kindgerecht durchgeführt. Hinter den Häusern der der Straße „am Markt“, entlang der Salze entstehe eine Rampe für Rollstuhlfahrer sowie eine Fläche mit Liegestühlen und Bänken. Diese Seite sei die sonnigste vom ganzen Platz. Über die Salze wird eine behindertengerechte Hängebrücke angelegt, die sowohl von Kindern aus auch mit Rollstühlen genutzt werden könne. Für Kinder entstehe eine Wasserspielanlage, Sitzstufen, ähnlich wie an der Steege. Weiter sei ein eine Ausschauplattform am Ufer sowie ein kleines Quartier von der Salzhofseite geplant. Auch hier eine behindertengerechte Begehung. Beginn dieser Baumaßnahmen sei für den Mai angesetzt.
  • Das historische Geländer an der Salze Brücke muss entfernt und durch ein Geländer in der Höhe von 1,30 m ersetzt werden. Die Höhe sei von der Straßenverkehrsordnung bei Brücken, die von Radfahrern genutzt werden, vorgeschrieben.
  • Zum „Kleinen Markt“ erläutert Herr Oberweis, dass der Rendezvousplatz für die Busse in den ZOB verschwinde. Neue Haltepunkte werden gegenüber der LZ sowie gegenüber des „Kleinen Grünauer“ eingerichtet. Der Bereich von der Grabenstraße bis zur Steege werde bis 2017 fertiggestellt. Zurzeit seien hier die Stadtwerke tätig. Der verkehrsberuhigte Bereich werde dann sehr unbequem für Autofahrer. Der Brunnen vor dem Spanier werde in Richtung Apotheke versetzt. Ein neues Wasserspiel käme etwa in Höhe der jetzigen Bushaltestelle!? Die gesamte Fläche des „kleinen Marktes“ könne bei Veranstaltungen auf dem Salzhof, dann auch vom Wochenmarkt genutzt werden.
  • Am Oster-Tor, gegenüber dem Best Western Hotel, gebe es keine neue Gastronomie mit Biergarten. Dieses hätten die Anlieger bewirkt. Das Restaurant „Frankis“ werde daher zum „Hofbräuhaus“ Anfang Mai umgebaut und der Gang zwischen den Häusern als „Biergarten“ genutzt.
  • Zum Ende der ausführlichen Erläuterungen zu Kurpark- und Stadtplanungen dankt Herr Mayrhofer Herrn Oberweis mit einem kleinen Präsent. Ein weiter Dank geht auch die Damen Vieregge und Görder für ihre Beiträge.
  • Weiter bedankt sich Herr Mayrhofer für die gute Beteiligung bei den Mitgliedern und Gästen.

 

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