Close

7. Februar 2016

Zukunftsplanung nicht vernachlässigen – Städtebauliches Konzept für Britensiedlung

Sie wird aktuell gebraucht – und braucht selbst auch Perspektive: Die CDU hat gemeinsam mit ihrem Koalitionspartner einen Antrag für den Hauptausschuss gestellt, der die Weichen für eine städtebauliche Entwicklung der Britensiedlung stellen soll. Konkret geht es um vier Eckpunkte: Der Bundesanstalt für Immobilienangelegenheiten (BIMA) als Eigentümerin der Immobilien soll mitgeteilt werden, dass die Stadt Bad Salzuflen von ihrem Vorkaufsrecht Gebrauch machen möchte. Der Ausschuss für Planung und Stadtentwicklung soll dann die langfristige städtebauliche Zielsetzung diskutieren und festlegen, die in einem Ideenwettbewerb von Planern und Architekten konkretisiert werden sollen. Der beste Entwurf soll dann vom Rat als „Fahrplan“ zur Umsetzung beschlossen werden.

„Wir wünschen uns dafür einen Zeithorizont bis 2017“, so CDU-Fraktionsvorsitzender Volker Heuwinkel. Mit Blick auf die derzeitige Nutzung als Flüchtlingsunterkünfte sieht die CDU ihre Meinung bestätigt: „Wir streben weiterhin für die Menschen, die längerfristig oder auf Dauer hier bleiben, eine dezentrale Unterbringung in allen Teilen der Stadt an – nur so kann Integration und Zusammenleben gelingen. Viele Menschen in vier Straßen unterzubringen, kann nicht unser dauerhaftes Ziel sein. Deshalb wollen wir uns mit diesem Antrag auch selbst verpflichten, in absehbarer Zeit eine städtebauliche Lösung für das Gebiet zu finden“, so Heuwinkel.

Welche Nutzungen oder Konzepte einmal dort Platz finden sollen, lässt der Antrag dennoch bewußt offen: „Wir wollen den Ideenwettbewerb nicht von Vornherein zu eng fassen – ich glaube, es kann sehr spannend werden, welche Möglichkeiten uns Planer, Architekten und Kreative aufzeigen werden. Das kann ein Gewinn für uns alle werden.“

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.