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20. November 2015

Pakt für den Sport: CDU für Einstellung der Sportstättennutzungsgebühr

Die CDU-Fraktion im Rat der Stadt spricht sich im Rahmen der Gespräche über den neuen „Pakt für den Sport“ einstimmig für eine Abschaffung der Sportstättennutzungsgebühr für die Sportvereine aus. Das beschlossen die Christdemokraten am Montag auf ihrer Fraktionssitzung.

Sebastian Hokamp, stellvertretender Vorsitzender im Sportausschuss und sportpolitischer Sprecher der CDU-Fraktion: „Zwei wesentliche Faktoren sprechen für eine Abschaffung der Sportstättennutzungsgebühren. Zum einen haben wir diese 2011 im Rahmen der damals dringend notwendigen Haushaltskonsolidierung (HSK) eingeführt mit der Maßgabe, sie nach Ende des HSK auf den Prüfstand zu stellen. Zum anderen ist es uns wichtig, in der jetzigen Situation die ehrenamtlich tätigen Sportwarte, Übungsleiter, Jugendtrainer und Vereinsmitglieder zu entlasten. Viele schultern neben dem breiten Angebot für Kinder, Jugendliche, Erwachsene und Senioren derzeit zusätzliche Angebote für Flüchtlinge und zur Integration – und das sollten wir auch würdigen.“
Einer zwischenzeitlich diskutierten Senkung der Sportstättennutzungsgebühr erteilten die Christdemokraten eine Absage: Bei einer Reduzierung auf 50 Prozent sei die wesentlich geringere Einnahme mit dem erhöhten Arbeitsaufwand bei Vereinen, Verantwortlichen und Stadtverwaltung nur eingeschränkt zu rechtfertigen.“

Nach seinem Auslaufen soll der „Pakt für den Sport“ für 2015 – 2020 neu aufgelegt werden, den Anstoß dazu hatte die CDU-Fraktion gegeben. Die gemeinsamen Zielvereinbarungen von Sportvereinen, Stadtverwaltung und Politik sollen die ehrenamtliche Arbeit der Vereine stärken und die Zusammenarbeit im Sinne der Sportlerinnen und Sportler von jung bis alt produktiver gestalten.

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