Close

19. September 2015

CDU Fraktion beantragt Überprüfung der öffentlichen Toilettenanlagen

Die CDU-Fraktion hat zur nächsten Hauptausschusssitzung den Antrag gestellt, die Situation der öffentlichen Toiletten unter die Lupe zu nehmen – und zugleich mehrere konkrete Vorschläge für eine Optimierung der „stillen Örtchen“ in der Kernstadt gemacht. „Das Konzept der „netten Toilette“ funktioniert, stößt aber auch an seine Grenzen“, so CDU-Bürgermeisterkandidat und Fraktionsvorsitzender Volker Heuwinkel. Vor allem im Bereich Kurpark/Vitalzentrum fehle eine öffentliche Toilette. Gemeinsam mit Vertretern von Stadt, Stadtwerken , des CDU-Ortsverbandes Bad Salzuflen und eines renommierten Fachunternehmens hatte Heuwinkel kürzlich eine Begehung der Innenstadt vorgenommen. „Mit Einzellösungen auf Zuruf kommen wir hier nicht weiter – es muss gemeinsam mit Stadt, Staatsbad und Stadtwerken eine praktikable und für Bürger und Gäste annehmbare Lösung gefunden werden – unsere Vorschläge dazu liegen jetzt auf dem Tisch.“

Der Antrag der CDU-Fraktion im Wortlaut:

Sehr geehrter Herr Dr. Honsdorf,

die CDU-Fraktion bittet Sie, für die nächste Sitzung des Hauptausschusses am 23.09.2015 unter TOP 5 folgenden Punkt mit in die Beratung aufzunehmen:

Öffentliche Toilettenanlagen

Hierzu möge der Hauptausschuss beschließen:

Die Verwaltung wird gebeten, kurzfristig eine Arbeitsgruppe aus Stadt, Stadtwerken und Staatsbad zu bilden, die sich mit der Situation der öffentlichen Toiletten in Bad Salzuflen befasst. Ziel muss ein verbessertes Konzept für die Bereitstellung und den Betrieb öffentlicher Toiletten sein, insbesondere in den Parkhäusern und im Innenstadtbereich.

Als erste Sofortmaßnahmen schlägt die CDU-Fraktion folgende Maßnahmen vor:

  • Die Stadtwerke werden angewiesen, die Toilettenanlage im Parkhaus „Ostertor“ kurzfristig jeden Tag zwischen 06:30 Uhr und 18 Uhr zu öffnen und die Anlage vor Beschädigungen durch eine Schließung vor 06:30 Uhr und nach 18 Uhr mittels des vorhandenen Tores zu sichern.
  • Die Fahrgäste des „Postbusses“ und der „Stadtbusse“ sind durch eine entsprechende Beschilderung und Hinweise an den Haltestellen auf die Toilettenanlage und die Benutzungszeiten aufmerksam zu machen.
  • Die WC-Anlage auf dem Salzhof ist zu sanieren. Die Sanierung sollte den Austausch von defekten Einrichtungsgegenständen, die notwendigen Reparaturen, einen Innenanstrich sowie den Einbau neuer Edelstahltüren mit Magnetschließung und Münzautomaten umfassen. Im Nutzerraum der Herren ist zusätzlich der Estrich auszutauschen. Die Böden in der Herren- und Damenkabine sollten zusätzlich eine Kunstharzbodenbeschichtung erhalten. Die Kosten sind durch den Erbauer der Anlage, die Firma „Hering“, auf 50.000 € brutto geschätzt worden.

Des Weiteren regt die CDU-Fraktion an, die WC-Anlage im Parkhaus „Altstadt“ (Am Herforder Tor) durch Einbau eines FLEXI KIT nach DIN 18024-2 zu sanieren. Die WC-Anlage im Parkhaus „Kurpark“ (Sophienstraße) sollte künftig wegfallen und durch den Neubau einer City-WC-Anlage, z.B. Typ R 201 B, zwischen Vitalzentrum und Fußgängerbrücke Bismarckstraße ersetzet werden.
Das Konzept der „Netten Toilette“ wird parallel fortgeführt und ergänzt. Für den Ortsteil Schötmar ist ebenfalls eine parallele Neuordnung vorzunehmen, wobei auch die beiden Bahnhöfe nach Möglichkeit einzubeziehen sind.

Begründung:

Das Konzept der „Netten Toilette“ hat sich im Alltag bewährt, stößt aber allein durch die Lage und die Öffnungszeiten der teilnehmenden Betriebe an Grenzen. Ein Tourismusstandort wie Bad Salzuflen benötigt öffentlich zugängliche WC-Anlagen dort, wo Gäste und Besucher unserer Stadt ankommen. Insbesondere im Bereich Sophienstraße / Vitalzentrum wirkt sich das Fehlen einer „Netten Toilette“ im unmittelbaren Nahbereich negativ aus.

Eine Begehung der CDU-Fraktion mit Vertretern der Fa. Hering, Stadt und Stadtwerken hat Möglichkeiten einer kostengünstigen Sanierung und mögliche Lösungen für die öffentlichen WC-Anlagen im Innenstadtbereich aufgezeigt. Einige Maßnahmen sind kurzfristig umsetzbar, andere sollten im Verbund von Stadt, Stadtwerken und Staatsbad überdacht und vorbereitet werden, insbesondere im Hinblick auf die Weiterentwicklung unserer Stadt im Bereich Fußgängerzone und Kurpark in den kommenden Jahren.

Weitere Begründungen erfolgen bei Bedarf mündlich in der Sitzung.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.