Close

18. Juni 2015

Strukturen bewahren, Chancen nutzen und Kaufkraft erhalten

Zur aktuellen Diskussion um den Aufstellungsbeschluss für den Bebauungsplan 0150 / „Am Hoffmannspark“ hat die CDU-Fraktion bei ihrer Sitzung am Montag abend Stellung genommen: „Der Schutz unserer beiden Innenstädte Salzuflen und Schötmar steht nach wie vor an erster Stelle“, so CDU-Fraktionsvorsitzender und Bürgermeisterkandidat Volker Heuwinkel. Zentrenrelevanter, kleinteiliger Einzelhandel sei im Hoffmannsgelände ausgeschlossen und dies bleibe nach dem Willen und der Beschlusslage der CDU-Fraktion auch weiterhin so. „Ein Annexhandel wie eine Apotheke unmittelbar am Ärztehaus soll geprüft werden, da auch das Gutachten von 2011 hier drin keine negativen Auswirkungen sieht“, so Heuwinkel. Kritischer wurde dagegen auch innerhalb der CDU-Fraktion die vom Investor gewünschte Erweiterung um die Sortimente Optik und Hörgeräte gesehen. Die Verwaltung hatte vorgeschlagen, auf dem Gelände an der Hoffmannstraße die zentrenrelevanten Sortimente „pharmazeutische Artikel / Apotheke“, „Augenoptik“ und „medizinische und orthopädische Artikel“ zuzulassen.

Um diese Diskussion öffentlich führen zu können, hat der Planungsausschuss vergangene Woche Dienstag einen Aufstellungsbeschluss gefasst: „Wir haben nun ein planungsrechtlich formelles Verfahren begonnen“, erläutert der Planungsausschussvorsitzende Klaus-Peter Wind. „Innerhalb dieses allerersten Verfahrensschrittes sollen genau die kritischen Punkte beleuchtet werden und die Beteiligten und Betroffenen können rechtssicher ihre Einwände einbringen.“ Weitere Ausnahmen oder Ausweisung anderer Einzelhandelsflächen seien im Entwurf nicht enthalten und mit der CDU auch nicht zu machen, sagte Wind mit Blick auf kursierende Falschaussagen. Parallel verwies Wind darauf, dass in dem ersten Bebauungsplanentwurf auch eine Erweiterung der Post sowie der Senioreneinrichtung Hoffmannspark vorgesehen sei. „Der Entwurf sowie die Anregungen und Einwendungen werden nun durch einem breiten öffentlichen Prozess begleitet und diskutiert.“

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.