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10. Juni 2015

Mehr Fläche für Hochwasserschutz

Lieber vorzeitig in den Hochwasserschutz investieren, als zukünftig die weitaus höheren finanziellen Folgen von Hochwasserereignissen tragen zu müssen. Diesem Grundsatz folgend  hatte sich Cajus Caesar im Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages für den vorbeugenden Hochwasserschutz eingesetzt. Aufgrund dessen wurden im Haushalt des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft für die Jahre 2016 bis 2018 jeweils 100 Millionen Euro für den Hochwasserschutz eingeplant. Profitieren davon wird auch das im Planfeststellungsverfahren befindliche Hochwasserrückhaltebecken an der Werre in Bad Salzuflen.

Insgesamt werden bundesweit 57 Maßnahmen zur gesteuerten Hochwasser-Rückhaltung gefördert. Dass der Erhalt der Förderung für das Rückhaltebecken in Bad Salzuflen kein Selbstläufer war, machte Cajus Caesar deutlich: „Die regionale Zusammenarbeit bei den Anliegerkreisen der Werre in OWL in Form des Werre-Wasserverbandes hat den notwendigen Rahmen geschaffen, um in den Sonderrahmenplan Präventiver Hochwasserschutz des Bundes aufgenommen zu werden“. Mit Hilfe des neuen Rückhaltebeckens können bei Jahrhunderthochwassern besonders für die Städte Bad Salzuflen und Herford erhebliche Schäden vermieden werden. „Durch Hochwasserrückhaltebecken können Hochwasserwellen am Ober- und Mittellauf eines Flusses niedrig gehalten werden und damit wird das Risiko flussabwärts verringert“, verdeutlicht Cajus Caesar den nicht hoch genug einzuschätzenden Vorteil solcher Investitionen. Die dafür benötigten Flächen sollen weiterhin von den Eigentümern bewirtschaftet werden und nicht von der Nutzung ausgenommen werden. „Wir wollen zusammen mit den Landwirten am Hochwasserschutz arbeiten. Die Förderung sieht daher vor, im Falle eines Hochwassers, die betroffenen Flächeneigentümer in Höhe von bis zu 20 Prozent des Verkehrswertes zu entschädigen“ erläutert Cajus Caesar den Anreizmechanismus der Förderung und fährt fort „Aus Hochwasserereignissen, besonders wie dem an der Elbe im Jahr 2013 hat der Bund seine Konsequenzen gezogen und mit der Umsetzung des Nationalen Hochwasserschutzprogramms ein Instrument geschaffen, um zukünftige Hochwasserereignisse mit ihren Risiken wirksam aufzufangen“.

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