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18. März 2015

CDU Fraktionsspitze zu Gast bei Korda Ladenbau GmbH – „Draht zwischen Wirtschaft und Rathaus muss enger werden.“

Unterwegs im Industriegebiet Max-Planck-Straße: Mitglieder der CDU-Fraktion mit ihrem Vorsitzenden und Bürgermeisterkandidaten Volker Heuwinkel waren jetzt zu Gast bei der Korda Ladenbau-GmbH in Bad Salzuflen. Der weltweit agierende Full-Service Anbieter für Objekt- und Inneneinrichtungen ist eines der führenden europäischen Ladenbauunternehmen. Im Hauptsitz des Unternehmens in Holzhausen stellte der geschäftsführende Gesellschafter Eric Oesterhaus nicht nur das breite Leistungsspektrum der Firma vor, sondern stellte auch die Schwierigkeiten da, mit denen weltweit agierende Unternehmen heute konfrontiert werden.

Mit dem Standort Bad Salzuflen sei man allerdings sehr zufrieden, wie Oesterhaus betonte, schließlich hatte die zentrale Lage der Stadt schon 1968 mit den Ausschlag zur Gründung des Unternehmens hier gegeben. Das änderte gleichwohl nichts daran, dass man auch mit größeren und kleineren Problemen in der Vergangenheit zu kämpfen gehabt habe – insbesondere was Erweiterungen der Produktionsfläche anging. Volker Heuwinkel und Oesterhaus waren sich einig, dass ein kurzer Draht zwischen Rathaus und Wirtschaft enorm wichtig sei, um bereits frühzeitig Lösungen erarbeiten zu können oder gemeinsam Verbesserungen zu erreichen. Dabei müsse Bad Salzuflen noch besser werden – insbesondere vor dem Hintergrund der weiter steigenden An- und Umsiedlungen unmittelbar hinter die Stadtgrenze nach Lage oder Lemgo. „Nicht zuletzt vor dem Hintergrund des demographischen Wandels dürfen wir nicht noch mehr Arbeitsplätze aus Bad Salzuflen abwandern lassen“, erklärte er. Dabei sei die Balance zwischen Lebens- und Arbeitsraum für Menschen zu beachten, deshalb habe sich die CDU auch eindeutig für eine breite Diskussion zum Rahmenplanentwurf Gewerbegebiet in Lockhausen ausgesprochen.

Das ein „Miteinander“ immer besser funktioniert als ein „Gegeneinander“ konnte auch Eric Oesterhaus während der Betriebsbesichtigung deutlich machen: Vor dem Hintergrund der Ukraine-Krise und der Rubel-Abwertung sind Geschäfte mit russischen Partnern oder Unternehmen faktisch nicht mehr machbar. Ebenso seien die Euro-Krisenländer derzeit keine sicheren Absatzmärkte. Durch frühzeitige Steuerung und ständige Investitionen vor allem in die Fähigkeiten der knapp 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sei es aber gelungen, vor allem die Exportmärkte in USA und Chrina anzukurbeln sowie die Binnennachfrage stabil zu halten. Insgesamt trotz aller Herausforderungen der heutigen Zeit also ein positives Fazit, verbunden mit einem klaren Bekenntnis zum Standort Bad Salzuflen.

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