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2. März 2015

Windenergieanlagen in Bad Salzuflen: CDU fordert nachhaltigen Umgang für Natur und Umwelt wie für Mensch und Wirtschaft!

Die Diskussion um Vorrangflächen für Windenergieanlagen, bei der die Landesregierung die Kommunen aufgefordert hat, mindestens zwei Prozent der Fläche in Regionalplänen für Windenergie zu reservieren, beunruhigt viele Bad Salzufler. Das Verfahren wird in Bad Salzuflen von einem Gutachterbüro begleitet, das bereits vorläufige Verdachtsflächen identifiziert hat. Mit diesen Flächen wird nun in das weitere Verfahren und die Öffentlichkeitsbeteiligung gegangen. CDU-Fraktionsvorsitzender Volker Heuwinkel dazu: „Die CDU bekennt sich zur Energiewende“. Er fordert aber weitere Abstände beim Bau von Windenergieanlagen. Dies liege im Sinne des Bürgers. Ein Ausbau der Windkraft in Bad Salzuflen sei nur gemeinsam mit den Bürgern sowie im Rahmen einer Abwägung ihrer berechtigten Interessen und des Natur- und Landschaftsschutzes möglich, so Heuwinkel weiter.

Er fordert die Landesregierung deshalb auf, verbindliche Abstandsregelungen festzulegen, um Planungssicherheit auch für Bad Salzuflen zu schaffen. Mit der von Bundestag und Bundesrat beschlossenen Länderöffnungsklausel zum Bundesbaugesetz haben die Länder die Möglichkeit, die Mindestabstände für Windenergieanlagen festzulegen. In nicht SPD-regierten Bundesländern reichen die einzuhaltenden Abstände vom zehnfachen der Nabenhöhe bzw. der Gesamthöhe von 1000 bis 2000 Metern zur Wohnbebauung.

Zugleich will die Salzufler CDU die Anlagen vor Ort auch den Bürgern vor Ort zunutze kommen lassen: „Die CDU-Fraktion unterstützt hier ausdrücklich ein starkes Engagement der Salzufler Stadtwerke, die in der Vergangenheit schon gezeigt haben, dass sie sich auf vielen Feldern der regenerativen Energien zukunftsfähig aufstellen können und wollen“, so auch CDU-Aufsichtsratsmitglied Hans-Joachim Lücking. Schon seit Beginn des Jahres 2012 verzichten die Stadtwerke auf den Einkauf von Atomstrom und seien mit ihren Blockheizkraftwerken und Beteiligungen an Windparks ein Vorreiter der Energiewende, ohne dabei den wirtschaftlichen Aspekt aus dem Auge zu verlieren. „Eine gute Politik braucht Nachhaltigkeit – für Natur und Umwelt wie für Mensch und Wirtschaft“.

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